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Klein und gefüllt mit modernster Computertechnik kommen die heutigen Hörhilfen dem natürlichen Hören erstaunlich nahe. Die Vögel zwitschern hören, das Klingeln der Strassenbahn rechtzeitig wahrnehmen oder einfach verstehen, was das Gegenüber erzählt - für rund 14 Millionen Menschen in Deutschland ist das keine Selbstverständlichkeit. Jeder vierte Jugendliche, jeder Dritte zwischen 40 und 50 Jahren und jeder Zweite über 70 hört schlecht. Aber nur rund 2,5 Millionen der schwerhörigen Menschen nutzen moderne Hörgeräte. Der menschliche Hörsinn gilt zwar als unkopierbar, die heutigen Hörsysteme kommen mit Hilfe moderner Mikroelektronik dem natürlichen Hören aber immer näher. Sie sind längst keine einfachen Schall-Verstärker mehr, die nur die Lautstärke erhöhen. Mit der blossen Verstärkung des Schalls ist auch kaum einem Schwerhörigen gedient. Die meisten Betroffenen hören nicht einfach nur viel leiser als normal. Schwerhörige hören vieles, verstehen aber nur wenig, weil sie einzelne Frequenzbereiche nicht mehr wahrnehmen.
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